Breitbandnetze: Ausbau in Griechenland

Mit dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen wird ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 150 Mio. Euro für den griechischen Telekommunikationsbetreiber Cosmote zum Ausbau seines mobilen Breitbandnetzes in Griechenland besichert.

„Der Vertrag zeigt einmal mehr, dass der Juncker-Plan eine wichtige Rolle spielen kann, wenn es darum geht, Investitionen für wachstumsfördernde Infrastrukturgroßprojekte in Griechenland zu mobilisieren“, sagte Wirtschafts- und Finanzkommissar Pierre Moscovici. „Die Kommission setzt sich weiterhin für Investitionen ein, die zur wirtschaftlichen Erholung Griechenlands beitragen.“

Das Unternehmen Cosmote möchte sein mobiles Breitbandnetz wesentlich schneller und leistungsfähiger gestalten und ein größeres Gebiet versorgen. Insbesondere sollen die Netze in einer größeren Zahl von ländlichen und entlegenen Landesteilen leistungsfähiger werden. Mit dem Juncker-Plan werden Investitionen, Beschäftigung und Wachstum in Griechenland und in der gesamten EU angekurbelt, heißt es in einer Mitteilung der Europäischen Kommission. Bis Juni 2017 wurden mit dem EFSI in Griechenland Vorhaben mit einem Finanzierungsvolumen von über 1,1 Mrd. Euro genehmigt. Voraussichtlich werden dadurch Investitionen von mehr als 3,3 Mrd. Euro mobilisiert.

Mit dem Projekt wird auch ein Beitrag dazu geleistet, den steigenden Konnektivitätsbedarf zu decken und Europa wettbewerbsfähiger zu machen, so wie dies in der Strategie für einen digitalen Binnenmarkt vorgesehen ist. Etwa 10 Prozent der EFSI-Investitionen werden im digitalen Sektor getätigt.

Quelle: Europäische Kommission

Ingo Ackerschott

Freiberuflicher Journalist und Texter, lebt und arbeitet in Mainz. Kürzel: ac

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